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Das letzte Turnier vor der Landesmeisterschaft und damit die letzte Chance für eine Quali, richtete der HSV Forst am 12.5.12 aus.
Die Vereine Cottbus, Forst, Welzow, Blankenfelde und Guben waren vertreten und drei Sportler aus dem HSV Groß Hartau in Sachsen fanden den Weg nach Forst. Für den Rüdersdorfer HSV war ich am Start mit meinen beiden Hunden. Birgit Chomse wurde als Richterin begrüßt und sie wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg.
Los ging es mit den 2km Läufen und Dirk Hilberg und Maik Mosler gaben sich wieder ein heißes Rennen. Bei den Frauen errannte sich Sabine Kühne die Tagesbestzeit mit 9:47 min.
Im 5000m Lauf konnte dann Dirk Hilberg mit seiner Dalina die beste Zeit erlaufen mit 20:30 min.
Bei den anschließenden Unterordnungen der Vierkämpfe sahen wir gute Leistungen und gegen Mittag waren die Unterordnungen geschafft. Dann ging es zügig an die Läufe der Vierkämpfer und im Anschluss wurde der Shorty für die 4 Mannschaften aufgebaut.
Beim gemeinsamen Beisammen sitzen fiel mir leider der recht hohe Bierkonsum einiger Starter und Helfer auf. Sagt doch die Prüfungsordnung aus, dass während des Wettkampfes kein Alkohol bei den Startern erwünscht ist und ich finde, es macht auch einfach einen unsportlichen Eindruck.
Die Siegerehrung lies nicht lange auf sich warten.
Hier wurden die Sieger und Tagessieger verlesen, leider etwas lustlos klang das alles. Dabei waren in den Vierkämpfen und Geländeläufen wieder hervorragende Ergebnisse erzielt worden. Und mehr als traurig war für uns Läufer, dass kein Tagessieger im Geländelauf geehrt wurde, dies wurde einfach unter den Tisch fallen lassen. Haben doch die Forster zwei sehr gute Läufer in beiden Disziplinen. Der Geländelauf wird wohl immer noch nicht überall ernst genommen.
Auch war im Nachhinein zu erfahren, dass eine mitgebrachte Zeitmessanlage nicht genutzt wurde, da es zuviel Aufwand macht oder ein Sportler die Zeitmessanlage ablehnt, machte mich doch sehr nachdenklich. Zumal ich beim Shorty schon das Gefühl hatte, das mein Startkommando für Bahn 2 später kam und sich die Startposten nicht über die Beeinträchtigung der Reaktionszeit durch den Alkohols bewusst waren.
Was machen wir hier bitte , leistungsorientierten Turnierhundesport, um gute Leistungen zu erzielen und damit den Sportlern den Weg bis zur DM im THS zu ermöglichen, oder wurde das Turnier ausgerichtet um mal wieder was zu tun. Fast alle Sportler, die dort am Start waren, haben sich für die LM die eine oder andere Qualifikation geholt oder haben sich noch einmal verbessert in ihrem Wettkampf.
Ein langer Tag ging zu Ende und viele Sportler werde ich zur LM in Cottbus wiedersehen und wünschen Ihnen bis dahin eine gute Wettkampfvorbereitung.
Claudia Wagner
RfÖ
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